Vita

Hochschule für Musik Würzburg

Foto: © Wolfgang Henrich - Urheber Verlag.

Aufgenommen vor Beginn von Timpelans Referat  über  "Vom Wunder der musikalischen Natur",

am 25. Januar 2018 in der  Hochschule für Musik Würzburg.

Geboren 1937 in Magdeburg

 

1951 Studium an der "Georg-Philipp-Telemann - Fachschule für Musik* in Magdeburg. Instrumentalfächer: Klavier, Violine und Trompete. Herausragende Lehrer: Landeskirchenmusikdirektor Gerhard Bremsteller (Orgel, Klavier) und Dr. Hans Große (Musikgeschichte, Musiktheorie).

* (Diese Fachschule ist nicht identisch mit der 1954 gegründeten "Volksmusikschule Magdeburg"**, die seit der Wende den Namen "Konservatorium Georg Philipp Telemann - Musikschule der Landeshauptstadt Magdeburg"

trägt.

** Auf Anordnung des Direktors der Faschule für Musik unterrichtete Timpelan dort anfangs Violine im "Haus der Jungen Pioniere".

 

1952 erste Kompositionen. Erste Kontakte zu dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. sc. Walther Siegmund-Schultze in Halle a.d. Saale. Jener erhielt 1987 als erster den Georg-Philipp-Telemann-Preis der Stadt Magdeburg. 1985 verfasste er für die "Stuttgarter Zeitung" den Artiklel "Zwei Genies stehen Modell" über Timpelans Recherchen an der kompositiorischen Beziehung zwischen Bach und Händel:

https://cms.e.jimdo.com/app/sadedfc43a0d7fc4b/p8bebd1018dc0100c?safemode=0&cmsEdit=1

 

1954 Gründer vom Telemann Arbeitskreis an oben genannter Fachschule.

 

1956 Kapellmeisterstudium am Städtischen Konservatorium, ehem. "Sternschen Konservatorium" in Westberlin. Herausragende Lehrer: Prof. Herbert Ahlendorf (Dirigent, Veranstalter der Meisterkurse mit Herbert von Karajan am Städt. Konservatorium und Leiter der Karajan-Stiftung), sowie Prof. Traugott Fedtke (Kirchenmusiker und Herausgeber, u.a. der "Choralvorspiele und den 20 kleinen Fugen" für Orgel von Telemann bei Bärenreiter).

 

Ab 1960 tätig als freischaffender Komponist und Pianist.

 

1961 Klavierkorrepetion ex tempore in der Ballettschule der russischen Balletttänzerin, Choreografin und Ballettchefin (Deutsche Oper Berlin) Tatjana Gsovsky.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatjana_Gsovsky

Klavierkorrepition ex tempore bei der bedeutenden Protagonisten des modernen Tanzes in Deutschland Jutta Klamt.

 

Ab 1962 ständiger Klavierbegleiter der im Großen Saal des Jüdischen Gemeindehauses  gastierenden internationalen jiddischen Folklore- und Kabarett Ensembles.

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdisches_Gemeindehaus_(Berlin)

 

Ab 1971 musiktherapeutische Tätigkeit an der Landesnervenklinik Berlin-Spandau. In Zusammenarbeit mit den Ärzten Dr. Harm Wilms, Dr. Hartmut Spittler, Dr. Ulrich Lunkenheimer und Dr. Michael Steinke, dem Gründer und Leiter vom "Thomas-Haus Berlin http://www.thomas-haus-berlin.de/index.html

 

1972 - 1973 Studium an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau. Herausragender Lehrer: Hans-Martin Lehning, künstlerisches- und lithurgisches Orgelspiel.

 

1974 -1976 Dirigent des "Collegium Musicum Berlin" der Freien- und Technischen Universität. Seit 2007 Ehrenmitglied im Förderverein e.V. dieser Einrichtung.Wiener Konzerthaus - Programmdetail

 

1981 Beginn der Zusammenarbeit mit der klassischen- und modernen Bühnentänzerin Evelyn JL Puefken (Stadttheater Freiburg),

 

Evelyn JL Puefken als Solistin in "Keinen Walzer". Choreografie: Armin Krain

Foto: Stadtteater Freiburg, 1981

https://www.evelyn-jl-puefken.de/

 

Komposition der Bühnenmusik zu Bertold Brechts Lehrstück "Die Ausnahme und die Regel" für das Stadttheater Freiburg als Theaterwanderung. Regie: Dieter Bitterli

Komposition der Produktion "Mich treibt es erotisch politisch", mit Sängern, Schauspielern, Balletttänzerinnen und Instrumentalisten für das Stadttheater Freiburg.

Titel nach dem Gedicht "Mich treibt es erotisch sozialistisch" des rumänischdeutschen Dichters und Filmemachers Frieder Schuller. https://de.wikipedia.org/wiki/Frieder_Schuller

  

Ab 1982 Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Verleger Wolfgang Henrich. http://urheber.com/

 

1983 Musik zu dem mehrfach preisgekrönten Film "Der Schlaf der Vernunft"  komponiert.

https://books.google.de/books?id=GSBJDwAAQBAJ&pg=PA114&lpg=PA114&dq=helmut+timpelan&source=bl&ots=bjnAb0dqel&sig=ACfU3U0yYXhxGrV01UzXUNSDwNNrpZ-PKQ&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiBz5f7jZnsAhUS_KQKHWL6DGU4RhDoATAGegQICBAC#v=onepage&q=helmut%20timpelan&f=false

 

1985 Entdeckung der kompositorischen Zusammenarbeit von Bach und Händel. Der internationale Tanz- und Musikkritiker Horst Koegler brachte als erster Timpelans Entdeckung mit dem Artikel "Suchet so werdet ihr finden" am 21.03.1985 in der "Stuttgarter Zeitung" an die Öffentlichkeit:

https://cms.e.jimdo.com/app/sadedfc43a0d7fc4b/pb6fbe79701ec5d28?safemode=0&cmsEdit=1

 

1986 Gründung der "Telemann-Bach-Händel-Cooperation - Eine Kulturausgrabung".

Vortrag im Goethe-Institut Freiburg: "Telemann, Bach, Händel, drei große Komponisten in Kooperation".

Beginn des Studiums von Telemanns "Neuem musikalischen System" sowie der Lehrwerke "Musica Choralis Deudsch" und "Musica Instrumentalis Deudsch" von Martin Agricola.

 

Ab 1987 Zusammenarbeit mit dem kanadischen Trompetenvirtuosen Richard Carson Steuart.

https://soundcloud.com/user-660504648

Von links: H. Timpelan, Richard C. Steuart.

Foto: Wilfried Dieckmann, 1996

 

1995 Komposition des Conciertinos für Kastagnetten und Sinfonieorchester. Im Auftrag des WDR-Köln für den spanischen Tänzer und Kastagnettenvirtuosen José de Udaeta.

Von links: José de Udaeta, Ria Schneider, H. Timpelan.

Foto: Alwine Müller, Vaihingen 1995

https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_de_Udaeta

 

Kompositionen für das Projekt "Dialoge - Auf der Suche nach dem Gesamtkunstwerk" der Universität Würzburg. Bilder: Prof. Dr. Rainer Goetz. Musikalische Leitung: Richard Carson Steuart.

 

Beginn der Mitarbeit (Komposition, musikalische Beratung, Korrepetition ex tempore) im "Förderkreis Tanz- und Ballettprojekt e.V." und dem Kinder- und Jugendballett Freiburg-Opfingen"  von Evelyn JL Puefken.

 

1996 Komposition des Grafenhauser Prologs zu den 1. Kunstprojekttagen in Grafenhausen für Violine und Klavier. Violine: Diana Dobers, Schülerin des 1. Konzertmeisters der Wiener Philharmoniker Gerhard Hetzel. https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhart_Hetzel

Veranstalter: Wilfried Dieckmann, Zeitungsredakteur und Fotograf.

Schirmherr und einführende Worte: Dr. phil. Jürgen Glocker Waldshut, Kulturreferent und Schriftsteller.

 

Ab 2001 Studium der "Zehn Bücher über Architektur" ("De Architectura") von Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio).

 

2003 Vortrag über "Der Modus Tromba und das Hexachord" an der Hochschule für Musik Würzburg.

 

2007 Vertonung von Jugendgedichten der Autorin, Essayistin und Literaturwissenschaftlerin Sabine Kebir. https://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Kebir

 

2009 1. Streichquartett mit praktischer Anwendung von Telemanns "Neuem musikalischen Sytem" vollendet.

 

2010 2. Streichquartett mit praktischer Anwendung von Telemanns "Neuem musikalischen System" vollendet.

 

2011 Kompositionen für die Europäischen Kulturpreisverleihungen der Europäischen Kulturstiftung pro Europa am 4. März in der Frankfurter Paulskirche. Ausführende: Mitglieder des Ensemble Modern Frankfurt a.M.

 

2012 Kompositionen für das Naturtrompeten-Ensemble der Schola Cantorum Basiliensis anläßlich seines 40-jährigen Bestehens. Leitung: Jean-François Madeuf. Gründer: Edward H. Tarr.

http://trompetforum.org/nyhet/basel40/

 

2013 Kompositionen für die Europäischen Kulturpreisverleihungen der Europäischen Kulturstfitung pro Europa am 21. November im Rathaus Basel. Unter den Preisträgern: Edward H. Tarr und Jean-François Madeuf mit seinem Naturtrompeten-Ensemble der Schola Cantorum Basiliensis.

 

2016 Artikel "Der Trompeter von Stalingrad", verfasst für das Journal der International Trumpet Guild (USA), erschienen in der Januar-Ausgabe 2017 in der englischen Übersetzung von Edward H. Tarr unter dem Titel "The Trumpeter of Stalingrad".

https://trumpetguild.org/journal

 

2018 Vortrag "Vom Wunder der musikalischen Natur" an der Hochschule für Musik Würzburg. Mitwirkende: Henrike Seitz Cembalo und Richard Carson Steuart Naturtrompete, Tromba da caccia.

 

Die drei Handouts zum Vortrag:

 (Zum Vergrößern und zur besseren Ansicht der Notentafeln diese bitte anklicken)

I.

Hochschule für Musik Würzburg

II.

Hochschule für Musik Würzburg

III.

Hochschule für Musik Würzburg |university of music
Hochschule für Musik Würzburg

Die doppeldeutigen Klänge 7, 11, 13, 14, 17 werden auf dem Naturhorn und der Langnaturtrompete durch "Treiben" verändert.

12.03.2018  Deutsche Fassung "Der Trompeter von Stalingrad " für Weltnetz.tv. überarbeitet.

https://weltnetz.tv/story/1440-der-trompeter-von-stalingrad

 

13.03..2018  Interview für Weltnetz.tv. "Der Trompeter von Stalingrad zum 75. Jahrestag (Teil 2)"

https://www.youtube.com/watch?v=cZObU6VmoYo

 

15.05.2018  3. Streichquartett mit Anwendung von Telemanns "Neuem musikalischen System" vollendet.

 

01.09.2018  Aufführung des Violinsolos "Der Primgeiger" beim Benefizkonzert auf der Burg  Stolzenfels zu Ehren von Paulina Zerluk, Ärztin in Tschernobyl 1986. (Veranstalter: Wolfgang Henrich & Junge Philharmonie Köln).

https://www.youtube.com/watch?v=fHOw0zjvguA&feature=youtu.be

 

06.11.2018  "Primgeiger II  vollendet. Für Violine, 2 Violen, 2 Violoncelli und Kontrabass

 

06.06.2019 3teiliges Arrangement von Beethovens "An die Freude" für 8 Naturtrompeten (1-4 in D, 5-6 in C, 7-8 in A), 3 Timpani und Kleine Trommel. 

 

12.04.2020 (Ostern) Präludium und Fuge über Martin Luthers Choralmelodie "Aus tiefer Not" (Psalm 130) für Trompete und Klavier.

 

2021 Im Januar mit Evelyn JL. Puefken für weltnetz.tv den Artikel  Friedrich Engels und die Musik verfasst. https://weltnetz.tv/story/2453-friedrich-engels-und-die-musik