Komponistenverband der UdSSR  |   Wladimir Pantschenko

Unterzeichner: Wladimir Pantschenko, Sekretär des Komponistenverbandes der UdSSR, Moskau 1986.

(Zu W. Pantschenko, siehe Maija Plissezkaja: Ich, Maija, BASTEI LÜBBE 1995, S. 510-512, deutsche Ausg.)

Dankschreiben von Herrn Thomas Kern, ehem. 1. Vorsitzender der Schwarzenberger Herolde Waldkirch e.V.,  zum Vortrag "Telemann, Bach, Händel drei große Komponisten in Kooperation - Bericht einer Kulturausgrabung", den Timpelan am 20. November 1986 im Goethe-Institut Freiburg hielt. http://www.schwarzenberger-herolde.de/
PS: Fanfaren sind Langnaturtrompeten in Bügelform und werden in den Fanfarenzügen in der Regel bis zum 10. Naturklang geblasen. Die unterschiedlichen Töne werden ausschließlich durch Lippen- und Atemtechnik erzeugt. Die Grundstimmung ist Es. Übrigens: Eine Fassung von Bachs Magnificat steht in Es-Dur!
Horst Koegler
Horst Koegler
"Helmut Timpelan - auf daß er uns im Ballett ähnliche Geheimnisse entschlüssle wie im Fall Bach - Händel- Telemann | Horst Koegler - Stuttgart 91/10"
Telemann, Bach, Händel

Altbundeskanzler Helmut Schmidt, der auch ein guter Pianist war, bekam von Timpelan Notenmaterialien aus der Telemann-Bach-Händel-Cooperation übersandt.

Bundeskanzler Helmut Kohl | Folie d'Espagne

Altbundeskanzler Helmut Kohl wurde der 4-stimmige Canon perpetuum über die Folies d'Espagne übersandt

Anmerkung zu Händels Aussage Whatever is, is right, im Oratorium "Jephta". (S. Archiv 5)

   "Johanna Rudolph* beschließt den 2. Band ["Händelrenaissance - Händels Rolle als Aufklärer"] mit der Frage, warum es statt 'right' nicht 'well' oder 'good' heißt. Sie läßt die Beantwortung aber offen, denn sie sagt zwar, dass die Übersetzung lauten muss: 'Was auch immer ist, ist recht'. Damit spricht sie die Kausalität resp. die Gesetzmäßigkeit an, womit sie aber über den Fortschrittsglauben und Erlösungsgedanken hinausgeht, den sich Marx erträumte. Und so bekennt sie, dass Händel der Realist schlechthin ist, da er gerade in seiner Tapferkeit dafür einsteht, dass das Überwinden der Gegensätze sich erst im Unendlichen vollzieht, also nie."

Wolfgang Henrich, Koblenz, 2. August 2015

                        Wolfgang Henrich © Urheber Verlag Koblenz
Wolfgang Henrich © Urheber Verlag Koblenz

* "Johanna Rudolph", eigentlich Marianne Gundermann! Näheres  über diese außergewöhn-liche Händel-Forscherin im : Archiv 9

Händels Autograph vom Finalechor 2. Akt aus dem Jephta; mit Alexander Popes Maxime "Whatever is, is right" aus dessen Essay on Man. Mit Händels einsetzender Erblindung verliert seine Handschrift die frühere Sicherheit und Klarheit:

Händel Jephta

Text vom obigen Finalechor 2. Akt aus Händels Jephta.

Verfasser des Librettos: Thomas Morelll

 

   How dark, O Lord, are Thy decrees,
All hid from mortal sight,
All our joys to sorrow turning,
And our triumphs into mourning,
As the night succeeds the day.
No certain bliss,
No solid peace,
We mortals know
On earth below,
Yet on this maxim still obey:
"Whatever is, is right."

 

Deutsche Übersetzung: copyright Wolfgang Henrich, Koblenz, 25.10.2016

 

   Wie dunkel, oh Herr, sind Deine Ratschlüsse,
allzeit verborgen vor uns Sterblichen.
Freuden verwandeln sich in Leid
und unsere Triumphe in Trauer
ganz wie die Nacht dem Tage folgt.
Kein Freud hat Bestand
wie auch kein Friede.
Wir Sterbliche hier auf Erden wissen es nur zu gut,
so dass noch immer die Maxime gilt:
Was immer auch ist, es ist folgerichtig.

Alexander Pope: Essay on Man, Epistle I, Vers 10

   Cease then, nor order imperfection name:
Our proper bliss depends on what we blame.
Know thy own point: This kind, this due degree
Of blindness, weakness, Heav'n bestows on thee.
Submit.—In this, or any other sphere,
Secure to be as blest as thou canst bear:
Safe in the hand of one disposing pow'r,
Or in the natal, or the mortal hour.
All nature is but art, unknown to thee;
All chance, direction, which thou canst not see;
All discord, harmony, not understood;
All partial evil, universal good:
And, spite of pride, in erring reason's spite,
One truth is clear, "Whatever is, is right."